
Be- und Entladeroboter für mehrere-Maschinen
Bei einem Mehrmaschinen-Betreuungssystem wird ein Industrieroboter auf mehrere CNC-Maschinen innerhalb einer einzigen Zelle verteilt, sodass keine speziellen Roboter an jeder Station erforderlich sind.
Während sich eine CNC-Maschine im Bearbeitungszyklus befindet, bedient der Roboter benachbarte Maschinen, die ihren Bearbeitungszyklus abgeschlossen haben. Maschinenstatus, Bewegung und Materialhandhabungsprioritäten werden über eine zentrale Steuerungsarchitektur vollständig synchronisiert.
Technische Spezifikationen
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Parameter |
Referenzspezifikation |
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Robotertyp |
Industrieller Gelenkroboter |
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Achsenoptionen |
4-Achsen / 6-Achsen |
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Nutzlastoptionen |
50 kg / 100 kg / bis 210 kg |
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Arbeitsradius |
Bis zu ca. 2732 mm für entsprechende Konfigurationen |
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Wiederholbarkeit |
Bis zu ca. ±0,08 mm / ±0,15 mm je nach Robotermodell |
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Schutzklasse |
Bis zu IP63 für entsprechende Konfigurationen |
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Installation |
Bodenmontiert-oder linear-schienenmontiert- |
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CNC-Konfiguration |
Mehrere-Maschinen, anwendungsabhängig |
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Antriebssystem |
Servomotorbetrieben |
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Regler |
Industrierobotersteuerung + SPS |
Hauptvorteile
Geringere Kapitalinvestition:Durch die Bedienung mehrerer Maschinen mit einem Roboter werden die Hardware- und Installationskosten im Vergleich zu dedizierten Einzelmaschinenrobotern erheblich reduziert.
Maximierte Roboterarbeitszeit:Der Roboter übernimmt produktive Handhabungsaufgaben an anderen Stationen, während die Maschine läuft, wodurch Leerlaufzeiten des Roboters vermieden werden.
Konsistente Teilequalität und -terminierung:Automatisierte Lade-/Entladezyklen eliminieren die Variabilität des menschlichen Bedieners und sorgen für eine konsistente Wiederholgenauigkeit der Positionierung.
Zentralisierte Produktionssteuerung:Maschinenstatus, Roboterbewegungen, Sicherheitsverriegelungen und Prioritätswarteschlangen werden nahtlos unter einem einheitlichen Steuerungssystem verwaltet.
Reduzierte Ermüdung des Bedieners:Das Schichtpersonal wird von der ständigen manuellen Materialhandhabung befreit und kann sich auf die Qualitätskontrolle, den Werkzeugwechsel und die Zellenüberwachung konzentrieren.
Branchenanwendungen
Automobilkomponenten:Wellen, Nabenlager, Getrieberohlinge, Bremsscheiben, Motorhalterungen.
Feinmechanik und Industrieteile:Ventilkörper, Hydraulikblöcke, Pumpengehäuse, Flansche, Buchsen.
Luft- und Raumfahrt & Energie:Präzisionsbeschläge, Turbinenkomponenten, Strukturgehäuse.
Herstellung medizinischer Geräte:Implantatrohlinge, Präzisionsinstrumentenkörper.
Systemarchitektur
Kernautomatisierung:Industrieroboter, Mehrachsensteuerung, zentrales SPS-System und Maschinen-Roboter-Kommunikationsschnittstelle
Ende-von-Arm-Werkzeug:Kundenspezifische pneumatische, elektrische oder magnetische Greifer (einzeln oder doppelt)
Teilehandhabungsstationen:Ladestationen für Rohteile-, Entladestationen für Fertigteile- und Positionierungsvorrichtungen
Sicherheit und Sensorik:Sicherheitszäune, Türverriegelungen, Teileerkennungssensoren und Greiferstatusüberwachung
Optionale Module:Lineare Bewegungsachse, Teilereinigung (Luftabblasen), Maßprüfung, optische Führung und Sortierausrüstung
Operativer Arbeitsablauf
Abholen:Der Roboter nimmt ein rohes Werkstück von einer Palette, einem Tablett, einem Gestell oder einem Förderband auf.
Händedruck:CNC sendet ein „Zyklus abgeschlossen“-Signal; Der Roboter überprüft die Sicherheitsverriegelungen und betritt die Maschine.
Austausch:Entlädt das fertige Teil aus dem Spannfutter/der Vorrichtung und lädt das Rohwerkstück. (Hinweis: Doppelgreifer führen diesen Wechsel in einem einzigen Eintrag durch).
Verifizierung & Start:Die Teilsitzerkennung bestätigt die korrekte Positionierung; Der Bearbeitungszyklus beginnt und der Roboter räumt den Bereich frei.
Nächste Station:Der Roboter übergibt das fertige Teil an Entlade-/Inspektionsstationen und bewegt sich dann zur nächsten Maschine, die einen Service anfordert.
Typische Multi-CNC-Layoutkonfigurationen
2-Maschinen-Zelle (CNC 1 ← ROBOTER → CNC 2)
Geeignet für: Maschinen mit mittleren Bearbeitungszykluszeiten, die sich innerhalb der festen Reichweite des Roboters befinden.
Typische Verwendungszwecke: Zwei CNC-Drehmaschinen, zwei vertikale Bearbeitungszentren (VMCs) oder eine Kombinationslinie aus Drehen{0}}und-Fräsen.
3-Maschinen-Zelle (CNC 1 ← ROBOTER → CNC 2 → CNC 3)
Ideal für: Längere CNC-Bearbeitungszyklen, die dem Roboter ausreichend Bewegungs- und Wartungsspielraum gewähren.
Layout: Kreisförmige/halb{0}}kreisförmige Anordnung um einen fest montierten-Roboter.
4-Maschinenzelle (CNC 1 - CNC 2 - ROBOTER + LINEARSCHIENE - CNC 3 - CNC 4)
Am besten geeignet für: Anlagen mit hohem-Volumen oder weit auseinander liegenden Maschinen.
Merkmal: Eine lineare Verfahrschiene der 7.-Achse erweitert den Arbeitsbereich des Roboters dynamisch über lineare Layouts hinweg.
Greifsysteme und End-von-Armwerkzeugen
Greifer werden je nach Teilegeometrie, Oberflächenempfindlichkeit und Prozessanforderungen individuell angepasst:
Pneumatische Greifer:Standardmäßige, robuste Lösung für Eisen- und Nichteisenmetallteile.
Elektrische Greifer:Programmierbare Hub-, Positions- und Greifkraftsteuerung für empfindliche oder unterschiedliche Teile.
Magnetgreifer:Ideal für flache Eisenteile, Platten oder Rohlinge.
Doppelgreifer:Hält ein Rohteil und ein fertiges Teil gleichzeitig und verkürzt so die Tür-{0}}Wechselzeit um bis zu 50 %.
Kundenspezifische Backendesigns:Maßgeschneiderte Kontaktpads, V-Blöcke und konturierte Finger für unregelmäßige Gussteile oder polierte Oberflächen.
Technische Projektbewertung
Um einen maßgeschneiderten Layoutvorschlag, eine Zykluszeitsimulation und ein kommerzielles Angebot zu erhalten, geben Sie bitte die folgenden technischen Details an:
Spezifikationen der CNC-Maschine:Marke, genaue Modelle, Steuerungstyp, Türöffnungsmaße und aktuelle Spann-/Vorrichtungskonfiguration.
Werkstückparameter:Teilezeichnungen (2D/3D), Abmessungen, Roh-/Fertiggewichte, Material und Oberflächenbeschränkungen.
Kennzahlen zum Produktionszyklus:Bearbeitungszeit pro Teil, aktuelle manuelle Lade-/Entladezeit und angestrebte Tagesleistung.
Fabriklayoutplan:2D-Grundriss mit Darstellung der Maschinenabstände, der verfügbaren Bodenfläche und der Korridore für den Bedienerzugang.
FAQ
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